Prinz Justus I. Schmidt      &      Prinzessin Julia I. Schürmanns

                                                                                                              

Zur Geschichte:

Der Karnevalsprinz, meist nur "Prinz" genannt, und die Karnevalsprinzessin, meist nur "Prinzessin" genannt, sind in vielen Regionen das Oberhaupt der Narren in Karneval. Die Analogie zum Adelstitel Prinz und Prinzessin ist beabsichtigt und äußert sich auch in Handlungen und dem Erscheinungsbild. 

"Seine Tollität" gilt zusammen mit seiner Mitregentin "Ihrer Lieblichkeit" als Symbol der närrischen Herrschaft der jeweiligen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburg. In manchen Städten oder Gemeinden genießt er sogar besondere Privilegien. Das Prinzenamt ist mit vielen repräsentativen Pflichten verbunden. 

Der Prinz regiert als Prinzenpaar zusammen mit einer Prinzessin. Er ist aber immer die wichtigste Person und regiert die fünfte Jahreszeit. Mancherorts wird das Amt von einer Prinzessin übernommen. Vielfach wird das Prinzenpaar auch von einem Hofstaat oder auch Prinzengefolge begleitet, was eine Persiflage auf die Hofbediensteten wirklicher Adelshäuser darstellt. Die Mitglieder des Hofstaates unterstützen den Prinzen bei seinen repräsentativen Pflichten, zudem sind Ihnen in der Regel auch organisatorische Aufgaben zugewiesen. 

Wo dieser Brauch stattfindet, wird er sehr ernsthaft durchgeführt und es ist für jeden Amtsträger (Prinz, Prinzenpaar, Dreigestirn) eine besondere Ehre dieses Amt zu übernehmen. Der Prinz wird für die Dauer der Karnevalszeit zu einer Person des öffentlichen Lebens seiner Stadt, dessen Anwesenheit bei gesellschaftlichen Anlässen, auch über die Karnevalsveranstaltungen hinaus, hochgeschätzt wird.